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Wer mal ein Rettungshund werden will, muss erst einmal einen Eignungstest bestehen.

Katharina Pätzold, Norbert Martin | |  Ausbildung

Grundsätzlich können alle Hunde, die über einen ausgeprägten Spieltrieb verfügen, zum Rettungshund ausgebildet werden. Nur zu klein oder zu groß sollten sie nicht sein. Bevor die aufwändige Ausbildung zum Rettungshund beginnt, wird ein Eignungs- und Wesenstest durchgeführt. Dabei können die erfahrenen Rettungshundeausbilder des THW Viernheim das Verhalten des Hundes beobachten und auf eine Eignung als Rettungshund schließen.

Am 23.08.2014 fand beim THW Viernheim ein solcher Eignungstest für fünf Hunde statt. Drei von den teilnehmenden Teams kamen aus dem THW Ortsverband Landau und zwei aus dem THW Ortsverband Viernheim.

Die erste Hürde die es zu bewältigen gab war 10 km Fahrrad fahren innerhalb von maximal 70 Minuten Dauer. Was alle Hunde sehr gut gemeistert haben.
Im direkten Anschluss folgte dann eine Anzeige, die dem Ausbildungsstand des Hundes angepasst war. Auch dies verlief reibungslos.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann weiter mit der Unterordnung, die bei manchen mehr und bei manchen weniger zufriedenstellend verlief.
Es folgten Tests wie zum Beispiel, eine rollende Blechtonne, die auf den Hund zu kam, eine Feuerstelle die man umlaufen musste und ein sich schließender Personenkreis. Anschließend ging es dann mit dem Hundehänger auf ein Trümmergelände in Viernheim.
Dort mussten die Hunde verschiedene Untergründe begehen sowie über Trümmer laufen und in einen dunklen Kellerraum geschickt werden.
Wieder in der Unterkunft angekommen und nach der Auswertung durften sich alle fünf Teams über den bestandenen Eignungstest freuen. 

Hiermit möchten sich die Teilnehmer bei unseren zahlreichen Helfern und dem Prüfer bedanken, ohne deren Hilfe es nicht möglich gewesen wäre, einen so umfangreichen Test auf die Beine zu stellen.