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THW Viernheim besucht DLRG Weinheim

Am Samstag 6. Mai waren Helfer des THW Viernheim zu Gast beim DLRG Weinheim.

Schon oft waren die Helfer der DLRG Weinheim in Viernheim beim THW zu Gast. Nun kam es zu einem Gegenbesuch der technischen Ortung vom Viernheimer THW. Und weil man schon lange darüber gesprochen hat, brachte die Abteilung der technischen Ortung auch gleich ein spezielles Teil ihrer Ausrüstung zum Ausprobieren mit.
Die Rede ist von einer sogenannten „Search-Cam“, deren Kamerakopf man vom restlichen Körper lösen kann. Ursprünglich ist dies eigentlich gedacht, um diesen Kamerakopf auch durch enge Felsspalten zu schieben und er ist sogar wasserdicht und druckdicht bis 30m. Dies führte nun dazu, dass man gesagt hat, „wir wollen mal sehen, wie es unter Wasser aussieht“.

Gesagt, getan. Die THW Abordnung kam nach Weinheim an den Waidsee und brachte ihr „Wundergerät mit“. Nach einer kurzen Einweisung ging es los, um mit dieser Kamera vom Boot aus die Unterwasserwelt zu erkunden und das ganz trocken. Der Kamerakopf ist mit vielen kleinen LED Lichtern versehen, so dass man in dunklen Felsspalten noch etwas sehen kann, aber im Waidsee hatte das einfach nicht ausgereicht, denn auf einer Tiefe ab 9 Metern war es dunkel, richtig dunkel und man konnte nur noch kleine aufgewirbelten Schwebteilchen im Wasser sehen. „Dies deckt sich ja genau mit unseren Erfahrungen im Taucherbereich, weshalb wir zum Beispiel die Arbeiten unter Wasser an den Pelikanen meist ohne Sicht durchführen müssen“, so ein anwesender Einsatztaucher der Weinheimer Wasserretter.

Natürlich wollte sich die technische Ortung des Viernheimer THW noch selbst ein Bild von der besonderen Arbeitsweise der biologischen Ortung der Weinheimer DLRG machen. Und so wurde aus einem geplanten Kurzbesuch fast ein ganzer Tag, denn zum Abschluss zeigten zwei Weinheimer Rettungshunde mit völlig unterschiedlicher Arbeitsweise den verblüften Viernheimer Kollegen, wie man mit ganz wenig Technik untergegangene Menschen orten kann, die dann mit Tauchern aus dem Wasser geborgen werden können.

„Klasse Sache“, meinte ein Viernheimer THW’ler, bevor die Mannschaft mit neuen Erkenntnissen wieder nach Viernheim in ihre Unterkunft fuhr. „Sicherlich nicht deren letzter Besuch“, resümierte Jürgen Kronauer, der Leiter der Weinheimer DLRG Rettungshundestaffel zum Abschluss.

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