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Drei Tage Training mit Hunden in Wesel

Vom 1. bis 3. September fand in Wesel ein Trainingswochenende für Helfer und Hunde der Fachgruppe Ortung des THW und der Facheinheit Rettungshunde / Ortungstechnik der Feuerwehr statt. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Training, der Austausch untereinander und die Gemeinschaft zwischen den unterschiedlichen Ortsverbänden. Das THW Viernheim war an dem Wochenende mit acht Helfern und neun Hunden vertreten.

Von Freitag bis Sonntag trafen sich Helfer der Fachgruppen Ortung des THW Landesverband Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland, der SEEBA sowie Kräfte der Facheinheit Rettungshunde / Ortungstechnik der Feuerwehr des Landes Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Ausbildungswochenende in Wesel. Anreise war Freitagabend. Nach dem Abendessen wurden alle Teilnehmer in fünf Kleingruppen, entsprechend ihres Ausbildungsstandes eingeteilt. Eine dieser fünf Gruppen beinhaltete Personenspürhunde, die anderen vier Gruppen bestanden aus Trümmer- und Flächensuchhunden. Wobei der Schwerpunkt des Trainings an diesem Wochenende nicht in der Fläche, sondern auf den Trümmern lag.

Am zweiten Tag wurde von morgens bis abends in den Kleingruppen trainiert. Als Trainingsgelände wurde das Trümmergelde der THW Geschäftsstelle Wesel genutzt und das in der Nähe liegend Gelände des BRH in Hünxe. Während der Trainingseinheiten fanden interessante Austausche zwischen den Helfern statt. Am Ende strebten zwar alle dasselbe Ergebnis an – einen geprüften Hund zu führen -, doch die Wege der Ausbildung um den Hund dort hinzubekommen unterschieden sich. Jeder konnte von dem anderen lernen und einen Einblick in andere Ausbildungsmethoden bekommen.

Am dritten Tag fand nach dem Frühstück nochmals eine kurze Trainingseinheit statt. Anschließend wurde die Heimreise angetreten.

Drei intensive Tage

Solche Trainingswochenenden sind sehr intensiv. Sowohl Hund als auch Hundeführer erleben, lernen und sehen viel. Es zeigt sich wie das Mensch-Hunde-Team auf unbekanntem Gelände arbeitet, mit Stresssituationen umgeht und wo noch eventuelle Herausforderungen für Mensch und Hund liegen. Außerdem ist der Kontakt zwischen den Fachgruppen äußerst wichtig, um sich kennenzulernen, auszutauschen und im Ernstfall miteinander funktionieren zu können.
Wir bedanken und für die Einladung und die Durchführung dieser großartigen Veranstaltung!

Verschiedene Organisationen, andere Ortsverbände, unterschiedliche Hunde... aber ein Ziel!

 

Obwohl die Teilnehmer unterschiedlichen Ortsverbänden oder Organisationen angehörten und die Hunde ebenfalls unterschiedliche Ausbildungsstände besaßen, gab es dennoch eine Verbundenheit. Denn egal, ob der Hund erst 12 Wochen alt war und gerade erst am Anfang seiner Ausbildung stand, oder ob der Hund bereits vollständig geprüft und einsatzfähig war, egal, ob der Hundeführer blaue Kleidung des THW oder schwarze Kleidung der Feuerwehr trug... alle Teilnehmer besaßen dasselbe Ziel. Im Ernstfall sollte der Hund jetzt oder in der Zukunft dazu ausgebildet sein Menschenleben zu retten. Dieses Ziel verknüpfte die Teilnehmer miteinander und bei der Arbeit mit den Hunden. Das konnte man an diesem Wochenende sehr schön sehen.

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