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Bergungsübung mit Gefahrgut

am Freitag 1. September fand in Lorsch eine Übung für die Helfer des THW Viernheim statt. Geübt wurde die Bergung eines LKW Fahrers aus dem Führerhaus seiner Sattelzugmaschine, das Anheben eines Sattelanhängers und die Sicherstellung von Gefahrgut.

Das Bergen von verschütteten und verletzten Personen gehört zu den Aufgaben des Technischen Hilfswerk. Bergungen aus Führerhäusern von LKW sind eher selten. Deshalb wurde auf auf dem Gelände der Firma Gärtner Transport die Bergung eines verunglückten LKW Fahrers geübt. Da es in diesem Fall nicht auf Schnelligkeit, sondern auf eine möglichst schonende Bergung des Verletzten ankam, wurde eine Gerüstplattform seitlich am Fahrerhaus aufgebaut. Mittes dieser Plattform aus EGS (Einsatzgerüstsystem) konnten die Helfer direkt am Fahrzeug arbeiten und den Verletzen aus dem Fahrerhaus heben.

Parallel zu der Bergung des Fahrers wurde ein Sattelanhänger angehoben. Mittels Unterbauholz wurden zwei Hebekissen unter dem Anhänger angebracht. Zentimeter um Zentimeter wurde die Last angehoben und immer wieder unterbaut, bis der Sattelanhänger wieder gerade stand.

Zu guter Letzt wurde die Bergung von Gefahrgut geübt. Unter Atemschutz erkundete ein Trupp die Lage. Mehrere Gasflaschen wurden auf der Ladefläche eines Sattelanhängers entdeckt und geborgen. Dazu mussten die Flaschen einzeln aus dem Anhänger getragen werden.

Neben diesen Aufgaben waren noch weitere wichtige Aufgaben zu erledigen: die Helfer mussten die Einsatzstelle ausleuchten, Material musste transportiert und die Helfer mit Getränken und Essen versorgt werden.

Der Gruppenführer der ersten Bergungsgruppe Tahir Cömert organisierte die Übung in Zusammenarbeit mit der Firma Gärtner Transport aus Lorsch. 

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