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Allgemeine Lage in Gambia

Gambia: "1981 erschütterte ein gewaltsamer Staatsstreich das Land. Am 30. Juli 1981 fand ein Putsch durch Kukoi Samba Sanyang statt: Mit Unterstützung eines Teils der gambischen paramilitärischen Field Force übernahmen die Putschisten die Macht und erklärte Präsident Dawda Kairaba Jawara  für abgesetzt. Jawara hielt sich gerade wegen der Hochzeit von Prince Charles in London auf, Sanyang warf ihm Korruption und die Armut im Lande vor. Jawara bat den Senegal um Unterstützung, dessen 2.000 rasch entsandte Soldaten den Putsch bis zum 5. August 1981 niederschlugen. Die Zahl der Todesopfer wurde auf über 500 geschätzt." (aus Wikipedia, Stand:12.01.2009)

Im Zuge der Kampfhandlungen wurden viele Fahrzeuge von Hilfsorganisationen und Krankenwagen zum Teil schwer beschädigt.

Bernhard Preuss vom THW Viernheim mit dabei

Humanitäre Hilfe für Gambia

Bernhard Preuss (links), Willi Schmidt - ehm. OB von Rüsselsheim (rechts)

Das technische Hilfswerk repariert Kraftfahrzeuge des Gesundheitsdienstes

"Im Rahmen der humanitären Hilfe der Bundesrepublik Deutschland für die Republik Gambia werden Spezialisten des Technischen Hilfswerkes (THW) eingesetzt, um Kraftfahrzeuge des gambischen Gesundheitsdienstes, die bei dem kürzlich erfolgten Umsturzversuch beschädigt wurden, instandzusetzen.

Die in der Hauptstadt Banjul zusammengezogenen Kraftfahrzeuge sollen in den nächsten drei Wochen von zwölf ehrenamtlichen THW-Helfern, die im Zivilberuf Automechaniker sind, repariert und einsatzbereit dem Gesundheitsdienst übergeben werden.

Die Kfz-Mechaniker aus dem Bereich des THW-Landesverbandes Hessen kommen aus den Ortsverbänden Frankfurt, Hofheim, Kassel, Viernheim, Offenbach, Rüsselsheim, Seligenstadt und Wiesbaden. Außerdem gehören noch zwei Helfer aus Berlin zum THW-Hilfsteam.

Der Hilfeleistung ging eine ausgiebige Erkundung voraus. Bei der die defekten Teile verschiedenen Krankenkraftfahrzeuge aufgelistet wurden.

Die Ersatzteilliste, die zusammen mit dem für die Reparatur benötigten Werkzeug bereits mit einem Schiff nach Banjul unterwegs sind, sind eine Spende der Bundesrepublik für das gambische Volk.

Nachdem bereits am Sonntag, dem 20. September, zwei Helfer als Vorausteam nach Banjul abgeflogen sind, folgten die restlichen 10 THW-Helfer am Sonntag, dem 27. September, nach; verabschiedet von Familienangehörigen, dem Direktor des THW, dem Landesverband und Helfern der Ortsverbände." (Pressemeldung 1981)