Bei einer Gasexplosion im fränkischen Lehrberg werden am Morgen des 22.09.2006 mehrere Häuser zerstört. Umliegende Gebäude werden teilweise schwer beschädigt. 16 Anwohner und Einsatzkräfte werden zum Teil schwer verletzt.
Um 10:38 Uhr wird die Fachgruppe Ortung des THW Ortsverbands Viernheim alarmiert. Das im Ortsverband stationierte Spezialgerät der SEEBA (PLS 124, SearchCam) wird an der Einsatzstelle benötigt.
Parallel wird ein Hubschrauber der Bundespolizei aus Kassel in Marsch gesetzt, der auf einer Freifläche neben der Unterkunft landet, insgesamt drei Ortungsspezialisten sowie die Geräte aufnimmt und nach Lehrberg fliegt. Vier weitere Helfer fahren mit zusätzlichen akkustischen Ortungsgeräten die Einsatzstelle mit einem MTW an.
Bereits nach knapp einer Stunde Flugzeit erreicht der erste Teil der Mannschaft die Einsatzstelle und beginnt sofort damit, die mitgeführte Ausstattung aufzubauen und einzusetzen. Während der ganzen Nacht werden die verschiedenen Ortungsgeräte regelmäßig eingesetzt, um verschüttete Personen im Schadensgebiet zu lokalisieren.
Nachdem keine Personen mehr vermisst werden, tritt die Einsatzmannschaft am frühen Morgen die Rückfahrt an und erreicht gegen 5 Uhr wieder die Unterkunft in Viernheim.
| Alarmierung am | Freitag, 22.09.2006, 10:38 Uhr |
|---|---|
| Alarmierung durch | Geschäftsstelle Darmstadt (auf Anforderung Geschäftsstelle Nürnberg) |
| Anzahl Helfer | 7 Ausgerückt, 2 Unterkunft |
| Eingesetzte Fahrzeuge | |
| Einsatzende | Samstag, 23.09.2006, ca. 5:00 Uhr |