Durch den seit 1991 von Liberia übergreifenden Bürgerkrieg wurde fast die Hälfte der Bevölkerung gezwungen, ihre Wohnsitze zu verlassen, kaum 10-jährige Kinder lernten als "Kindersoldaten" brutal Menschen zu töten.
In der Stadt Taiama lebten vor dem Krieg 25.000 Personen, jetzt nur noch ca. 8.500. Die vorhandene Flußwasseraufbereitungsanlage ist zerstört, daher wird als Trinkwasser häufig das verschmutzte Flußwasser genommen.
Auf der Gemarkung der Stadt ist ein Flüchtlingslager mit ca. 8.000 Personen, die über fünf Brunnen versorgt werden. Die Brunnenförderung ist derzeit nicht ausreichend.
Das Problem im Lager:
Handbrunnen, kein kontinuierliches Abpumpen der zur Verfügung stehenden Wassermenge. Kinder holen das Wasser in Eimern und Flaschen, mehr als 50% vom kostbaren "Nass" geht daneben.
Der Lösungsvorschlag
für das Flüchtlingslager:
Für die Stadt Taiama:
Alarmierung von | Auswärtiges Amt |
|---|---|
Anzahl Helfer Gesamt | 1 |
Helfer THW-Viernheim | Peter Ensenauer |
Einsatzdauer | Freitag 10.01.2003 bis Samstag 18.01.2003 (9 Tage) |
Bericht Peter Ensenauer