Am 3.Dezember wurden die Helfer des THW aus ganz Deutschland, darunter auch sieben Einsatzkräfte aus dem Viernheimer Ortsverband zu einem Einsatz nach Südfrankreich gerufen.
Hintergrund dieses Einsatzes war der Bruch eines Rhonedammes, wonach die Wassermassen eine Fläche von rund 45 Quadratkilometer bis zu drei Meter hoch überfluteten und ganze Stadtteile und Industrieanlagen unter Wasser setzten.
Die Region um Arles war vom Hochwasser am meisten betroffen. Die Stadt war überflutet und auch das Industriegebiet war bedroht.
Zusammen mit anderen Hilfskräften der französischen Armee und französischen Feuerwehrkräften, sowie THW Helfern aus mehreren Bundesländern ging es zunächst an die Entwässerung der Stadt. Mit starken Pumpen, die eine Leistung von bis zu 46.000 Liter pro Minute haben, versuchte man den riesigen See leer zu Pumpen.
Es wurde bis zum letzten Einsatztag gepumpt. Menschen und Tiere mussten evakuiert werden. Manche Menschen waren wie auf einer Insel von den Wassermassen eingeschlossen.
Um die enormen Wassermengen schnell abfliesen lassen zu können, wurden Deiche kontrolliert durchbrochen. Nur so konnte der Einsatz langsam beendet werden und die Helfer wieder nach Hause geschickt werden.
| Alarmierung von | Innenministerium |
|---|---|
| Anzahl Helfer Gesamt | ca. 500 |
| Helfer THW-Viernheim | Christian Busalt |
| Einsatzdauer | Dienstag, 03.12.2002 bis Donnerstag, 12.12.2002 (10 Tage) |
Bericht Stephanie Reinhardt