Am 19.08.2001 ereignete sich um 5.50 Uhr eine Explosion in einem zweistöckigen Wohnhaus in Reinheim (Landkreis Darmstadt Dieburg). Das Wohnhaus wurde fast völlig zerstört. Unter den Trümmern war ein 18 Jähriger und ein siebenjähriges Mädchen verschüttet. Wenige Wochen zuvor war an den Gasleitungen gearbeitet worden.
Zusätzlich zur Feuerwehr wurden auch das THW Ober-Ramstadt und Pfungstadt, sowie der Radlader vom THW Bensheim alarmiert. Die Viernheimer THW-Spezialisten wurden um 6.31 Uhr alarmiert. Mit vier Rettungshunden mit Hundführer sowie sechs Ortungsspezialisten rückten die Viernheimer THW Helfer zum Unglücksort aus. Mit dabei war ein akustisches Ortungsgerät, das Radarortungsgerät und die Wärmebildkamera. Beim Eintreffen der Viernheimer Helfer war noch eine Person vermisst. Das siebenjährige Mädchen wurde zuvor lebend von den anderen Helfern befreit, erlag aber später seinen schweren Verletzungen.
Mit den modernen Ortungsgeräten gelang es schnell den vermissten Verschütteten zu orten. Zur Sicherheit wurden die Rettungshunde noch einmal über den Trümmerkegel geschickt, um eventuell weitere Verschüttete zu suchen. Weitere Personen konnten nicht gefunden werden.