Während der Kosovokrise im Jahr 1999 flüchteten hunderttausende Kosovoalbaner nach Albanien und lebten dort häufig unter schwierigsten Verhältnissen.
Albanien ist das Armenhaus Europas und konnte die Flüchtlinge nicht selbst versorgen.
Neben den in Albanien befindlichen Flüchtlingen waren nach UNHCR Angaben noch 690.000 Flüchtlinge im Kosovo unterwegs und in Wäldern versteckt. Das THW erhielt vom UNHCR den Auftrag, Infrastrukturen in Flüchtlingslagern aufzubauen (Strom, Wasser, Abwasser, Straßenbau, Duschen, Toiletten, Winterquartiere).
In der Lagerregion "Porta Romana" gibt es viele vor Jahren von Rumänien gebaute Tiefbrunnen (ca. 250 m tief), die meistens mit Erde und kleinen Steinen aufgefüllt sind, aus denen aber immer noch artesisch Wasser mit etwa 500 l/h austritt. Die Wässer schmecken tintig und riechen nach Schwefel.
Aufgabe von Peter Ensenauer:
Erhöhung der Fördermenge, sodass 12.000 Flüchtlinge mit gut schmeckendem, einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden können und die teure Anlieferung von Trinkwasser aus der Stadt Durres entfallen kann.
Hoher Besuch! Unser oberster Dienstherr, Herr Innenminister Schily besuchte an einem Tag seine Truppe.
| Alarmierung von | Auswärtiges Amt |
|---|---|
| Anzahl Helfer Gesamt | 10 |
| Helfer THW-Viernheim | Bernd Binninger Peter Ensenauer |
| Einsatzdauer | Montag 19.04.1999 bis Sonntag 30.05.1999 (35 Tage) |
Bericht Peter Ensenauer