Allgemeine Lage

Am Freitag den 05.02.1999 erschütterte eine gewaltige Explosion die Stadt Alsbach. Die Druckwelle hatte einen vorbeifahrenden Autofahrer schwer verletzt und im Umkreis von 400 Metern wurden Steine und Holzbalken umhergeschleudert. Türen und Fenster benachbarter Gebäude wurden eingedrückt und ettliche Dachziegel fielen herab. Dutzende Autos wurden zum teil stark zerstört, acht Hausdächer gelten als stark reparaturbedürftig. Wie sich später herausstellte wollte ein 54 Jähriger den Mord an seiner Mutter vertuschen. Die Explosion sollte die Spuren verwischen. Deshalb hatte er im Keller die Gasleitung manipuliert, während das Gas ausströmte machte er sich davon.

Erneuter Ortungseinsatz für das THW-Viernheim

Die Viernheimer THW Helfer wollten gerade zu einer Besprechung über den vergangenen Kolumbien-Einsatz zur Geschäftstelle nach Darmstadt fahren, als der Alarm ausgelöst wurde. Sofort wurde das Radarortungsgerät im Fahrzeug verstaut und um 17 Uhr erreichten Sie die Schadensstelle. Das akustische Ortungsgerät befand sich noch auf dem Rückflug von Kolumbien, sodass ein Ortungsgerät aus Wiesbaden angefordert werden musste.

An der Unglücksstelle eingetroffen durchsuchte gerade das DRK mit Suchhunden den Trümmerkegel. Bis zu 250 Hilfskräfte waren gleichzeitig im Einsatz. Mit insgesamt 90 THW Helfern der Ortsverbände Pfungstadt, Darmstadt und Ober-Ramstadt versuchte das THW den Menschen in Not zu helfen. Es mussten bis spät abends die Trümmer Schicht für Schicht abgetragen werden. Als sich hersausstellte, dass es außer der toten Frau keine weiteren Verschütteten mehr gibt, konnten die umliegenden Häuser notdürftig repariert werden.

Zusammenfassung

Alarmierung vonLeitstelle Bergstraße
Anzahl Helfer Gesamt90
Helfer THW-Viernheim

Bertram Bähr
Stefan Belz
Christian Busalt

Einsatz05.02.1999

Bericht bearbeitet von Norbert Martin am 19.10.2007