Ausgestattet mit moderner Technik und Suchhunden nahmen die THW-Kräfte, darunter die Helfer des THW Viernheim Christian Busalt und Bertram Bähr, die Suche nach Überlebenden auf. Die schweizer Experten stellen durch regelmäßige Messungen sicher, dass sowohl der Weg, als auch der Einsatzort selbst radiologisch unbelastet sind. Aus diesem Grund dauerte die Anfahrt ins Einsatzgebiet länger als üblich, da der Bereich der gefährdeten Kernkraftwerke weiträumig umfahren wurde.
Das Team steht zudem in ständigem Kontakt mit dem "Head of Mission" in Tokio, sowie der rund um die Uhr besetzten Einsatzzentrale der THW-Leitung in Bonn.
Vor dem Hintergrund der prekären Lage in mehreren japanischen Atomkraftwerken steht die Sicherheit der Einsatzkräfte an aller erster Stelle. Das Einsatzgebiet liegt in den Hügeln und ist nicht durch eventuelle Strahlenbelastungen bedroht.
Der Präsident des THW Albrecht Broemme betonte: "Jeder Einsatz des THW folgt dem Grundsatz: Die Sicherheit der eingesetzten Kräfte steht vor dem Auftrag. Auch unser Einsatz in Japan, bei dem wir der betroffenen Bevölkerung Hilfe leisten wollen, folgt diesem Grundsatz. Das THW wird daher nicht in Gebieten tätig, in denen eine konkrete Gefahr durch radioaktive Strahlung zu befürchten ist. Im schlimmsten Fall wird der SEEBA-Einsatz auch abgebrochen".
Selbstverständlich stehen das Team und die Kameraden in Tokio ständig im Kontakt mit den zuständigen Behörden, die ihrerseits alles Notwendige unternehmen, damit die Sicherheit für die ausländischen Helfer gewährleistet ist.
Die SEEBA ist eine Einheit, die das THW für Auslandseinsätze bereithält. Der größte Teil der Ortungsausstattung des THW Viernheim besteht aus dem SEEBA Material des SEEBA-Standortes Darmstadt: